Einen wunderschönen guten Morgen,

Lest ihr auch gerne Bücher in denen die Figuren die gleichen Namen haben, wie Menschen, die ihr gerne habt? Als Bastei Lübbe den neuen Psychothriller von Jenny Blackhurst vorstellte, in dem eine der Protagonistinnen den gleichen Namen wie meine Tochter trägt, wusste ich, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Ich bedanke mich an dieser Stelle, dass Bastei Lübbe mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Titel: Das Böse in deinen Augen

Autor: Jenny Blackhurst

Verlag: Bastei Lübbe

Erscheinungsjahr: 2018

Seitenzahl:428

Preis: 11,00€

Format: Taschenbuch

Die Kinderpsychologin Imogen Reid kommt nach langer Zeit in ihre alte Heimat zurück und nimmt dort eine neue Stelle an. Ihr wird der Fall der elfjährigen Ellie Atkinson übertragen und sie weigert sich an die Gerüchte zu glauben, dass das Mädchen gefährlich sein soll. Imogen sieht in ihr nur das Kind, das seine Eltern verloren hat und Hilfe braucht.

Doch schnell zweifelt sie an ihrer eigenen Einschätzung und als sich ein mysteriöser Todesfall ereignet, befürchtet Imogen. dass es ein Fehler war Ellie zu vertrauen.

Ich liebe Psychothriller – ich liebe es, wenn eine Geschichte es vermag einen vollkommen zu fesseln und immer wieder auf den Holzweg zu führen, bis man dann am Ende denkt „Ach, auf die Auflösung wäre ich nie gekommen!“ Und mit genau diesem Gedanken habe ich dieses Buch beendet (Aber dazu später).

Die Figur der Psychologin Imogen Reid war für mich eher undurchsichtig und auch nicht immer nachvollziehbar. Mit ihrer Heimatstadt und ihrer Familie verbindet sie viele schlechte Erinnungen, die aber immer nur in kleinen Ausschnitten auch offenbart werden. Besonders zu Beginn der Geschichte sind ihre Handlungen teilweise nicht gut nachzuvollziehen.

Die Figur der Ellie löst sowohl bei den anderen Figuren der Geschichte, als auch beim Leser großes Unbehagen aus. Jenny Blackhurst hat hier wahrlich eine ganz besondere Protagonistin geschaffen, die absolut perfekt in einen Psychothriller passt.

Die Handlung ist absolut undurchsichtig, auch wenn man immer eine Ahnung hat, hinter das komplette Geheimnis kommt man während des Lesens nicht.

Ja, ich weiß die Rezension gibt nicht unglaublich viel her, aber gerade bei Thrillern finde ich es unglaublich schwer etwas dazu zu schreiben, ohne die wirklich spannenden Aspekte zu verraten.

Noch dazu muss ich sagen, dass mich die Geschichte nicht wirklich und komplett überzeugen konnte. Irgendwie habe ich nicht in die Geschichte gefunden und das Ende hat mich zwar sehr überrascht, aber leider nicht im Positiven Sinn. Für mich driftet die Geschichte immer wieder in Richtung Übernatürliches ab und das ist für mich persönlich leider etwas, was ich gar nicht mag.

Meine Rezension hat allerdings auch so lange auf sich warten lassen, weil ich das Buch verliehen habe, direkt nachdem ich es gelesen habe. Für mich war dieses Buch nicht einer der besseren Thriller, die ich bisher gelesen habe, aber die zweite Leserin war sehr begeistert von dem Buch und deswegen habe ich abgewartet mit meiner Rezension.

Denn der Schreibstil von Jenny Blackhurst ist gut zu lesen und baut wirklich gut Spannung durch Sprache auf. Aus rein persönlichen Befindlichkeiten ist dieses Buch nicht mein großer Favorit, aber es findet durchaus großes Interesse bei anderen Lesern. Also kann ich es weder empfehlen, noch davon abraten – man muss sich tatsächlich selber ein eigenes Bild machen.

 

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