Ein Tag im Dezember – #onebookandwhyweloveit

Einen wunderschönen guten Tag,

diese Woche möchte ich euch zusammen mit anderen Bloggerinnen ein wunderbares Buch ans Herz legen: „Ein Tag im Dezember“ von Josie Silver. Am Montag hat Jasmin von Der Panda liest  mit uns über Liebe auf den ersten Blick gesprochen, Dienstag hat uns Simone von Verliebt in Zeilen mit ihrer Playlist in die richtige Stimmung gebracht. Donnerstag und Freitag begleiten uns dann auch noch Shani von Between two chapters und Jen von Jenlovetoread.

Aber lasst uns über heute reden – das Buch beinhaltet eine ganze Menge Themen, die einen in seiner eigenen Realität abholen und die dafür sorgen, dass man sich rundum mit der Geschichte und ihren Figuren identifizieren kann.

Wir haben zusammen über viele Dinge, das Buch betreffend gesprochen und ich war total überrascht, dass jede von uns andere Aspekte unglaublich wichtig fand – ein Indiz dafür, dass diese Geschichte wirklich für ein ganz breitgefächertes Publikum ansprechend ist.

Deswegen bin ich dem Heyne-Verlag auch sehr dankbar, dass er uns die Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt hat, denn dieses Buch hat uns gemeinsam einfach nur Freude bereitet.

Jetzt aber zurück zum Thema: Ich möchte mit euch über ein Thema sprechen, dass mich beim Lesen tief berührt hat und das sich mit einem Zitat am besten ausdrücken lässt:

„Dieser Ort ist wunderschön, Sarah, aber es ist dein Ort, nicht meiner.“

„Wo ist denn deiner?“, fragt sie. „Ich sage dir, was ich denke. Dein Ort ist nicht irgendwo. Sondern bei irgendjemandem.“ (S.456)

 

Ich war das ganze Buch über begeistert von der Geschichte von Laurie und Jack, aber diese Aussage war es, die dafür gesorgt hat, dass ich mit endgültig in diese Geschichte verliebt habe.

Es steckt so viel Wahres in dieser Aussage. Liebe, Zugehörigkeit, Zuhause sind Gefühle, die sich oft auf einen Menschen, oder auch eine Gruppe von Menschen konzentrieren. Laurie und Sarah verbindet eine tiefe Freundschaft, eine Freundschaft, die vollkommen ortsungebunden ist. Ob sie nun in der gleichen Wohnung, in unterschiedlichen Wohnungen der gleichen Stadt oder an entgegengesetzten Enden der Welt lebt – die beiden sind Freundinnen und immer für den anderen da.

In der Liebe ist ein gemeinsamer Ort eher eine gemeinsame Zugehörigkeit. Man fühlt sich nur Zuhause, wenn man den Menschen, den man liebt an seiner Seite weiß. Zuhause ist ein Mensch, bei dem man ganz man selbst sein kann, der einen ohne Wertung betrachtet und einen einfach in jeder Lebenslage liebt.

Oft bekommt man in seinem Freundes- und Bekanntenkreis mit, dass Menschen für die Liebe ihren Wohnort wechseln, oft auch mehrfach. Doch man muss sich im Klaren sein, dass man wahrscheinlich rastlos von Ort zu Ort wechseln wird, bis man den Menschen gefunden hat, der sein Zuhause ist und erst dann findet man auch einen gemeinsamen Ort an dem man sein Leben verbringen kann.

Und während ich diesen Beitrag schreibe, fällt mir noch ein weiteres, perfektes Lied für die Playlist ein, die Simone euch am Dienstag vorgestellt hat, denn in meinem Lieblingslied 2018 singt Fynn Kliemann:

Mein Zuhause ist kein Ort, das bist du!

 

 

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