Jahreshighlights 2018 Teil 1

Einen wunderschönen guten Morgen!

Die verbliebenen Rezensionen, die noch ausstehen werde ich euch als Kurzrezension auf Facebook und Instagram zur Verfügung stellen, später werde ich sie dann auch noch ausführlich hier auf dem Blog speichern.

Jetzt aber erstmal zu dem, was ich euch wirklich erzählen möchte: Meine Lesestatistik habe ich euch ja bereits aufgeschrieben, was noch fehlt sind meine absoluten Highlights und die möchte ich euch in den nächsten Tagen hier zeigen.

Starten möchte ich heute auf eine besondere Art und Weise, nämlich damit, dass ich erstmal darüber sprechen möchte, was eigentlich ein Jahreshighlight ausmacht.

Was macht ein Jahreshighlight aus?

Für mich ist ein Jahreshighlight ein Buch, dessen Geschichte ich nicht nur toll finde, sondern die zweierlei Dinge bewirkt: entweder zieht diese Geschichte direkt in mein Herz ein, wo die Figuren immer wieder aufeinander treffen, Szenen nachspielen, sich immer wieder finden, immer wieder die gleichen Probleme lösen müssen,… Diese Geschichte berühren mich und bringen mich zum Nachdenken, sie zeigen mir Parallelen zu mir selbst auf, egal ob im wörtlichen oder im übertragenden Sinne – sie lassen mich einfach nicht los. Sie bringen mich dazu, lauthals los zu lachen oder hemmungslos zu schluchzen.

Oder – und das betrifft in erster Linie Krimis und Thriller – sie packen mich von der ersten Sekunde an und lassen mich nicht los. Sie sind spannend ohne Ende, haben unerwartete Plottwists, glaubwürdige Figuren und sind einfach gut.

 

Warum ist nicht jedes gute Buch ein Jahreshighlight?

Eigentlich eine gute Frage, oder? Als ich mich vor Weihnachten hingesetzt habe und die komplette Liste all der Bücher durchgearbeitet habe, die ich dieses Jahr gelesen habe, habe ich mir diese Frage oft gestellt. Ich hatte absichtlich das ganze Jahr über immer nur die Titel der Bücher aufgeschrieben und den Monat, in dem ich es gelesen habe. Jetzt, am Ende des Jahres, habe ich mich an alle Bücher erinnert und versucht zu jedem ein Fazit aufzuschreiben, was mir gefallen hat oder nicht.

Ich habe eine große Menge wirklich guter Bücher gelesen dieses Jahr, aber nicht jedes gute Buch würde ich flächendeckend weiterempfehlen. Und das ist tatsächlich für mich ein Indiz, dass ein Buch ein absolutes Highlight ist. Wenn ich einen Liebesroman gelesen habe, der für mich zu meinen absoluten Highlights zählt, dann empfehle ich dieses auch an Menschen, die vielleicht gar keinen Hang zu Liebesromanen haben, aber ich denke, dass dies ein Buch ist, dass sie überzeugen könnte. Ja, das klingt vermessen, aber manchmal klappt es auch.

 

Braucht man zwingend Jahreshighlights?

In den Buchgruppen auf Facebook und auch auf Instagram liest man in den letzten Wochen mindestens drei Mal am Tag die Frage „Haut raus – was sind eure Jahreshighlights?“ Ich liebe diese Frage, denn ich hole mir da tatsächlich viele Tips und Anregungen, denn wenn jemand ein Buch als Highlight bezeichnet, dann muss es irgendwas haben. Natürlich sind das nicht unbedingt immer auch Bücher, die ich gut finde, aber ich finde es durchaus interessant herauszufinden, ob ich die Punkte finden kann, die jemand anderen so begeistert haben.

Immer wieder liest man als Antwort auf diese Frage aber auch „Bei mir war dieses Jahr gar kein Highlight dabei.“ Da frage ich mich immer, ob das schlimm ist? Ist es schlimm, wenn man zwar viele Bücher liest, aber keine Highlights dabei hat? Eigentlich nicht, oder? Man hat wahrscheinlich trotzdem viele gute Geschichten gelesen, es war nur einfach nicht die eine dabei, die einen wahrscheinlich das ganze Leben begleitet.

Man braucht keine Highlights, das sind viel zu hohe Ansprüche an eine Geschichte. Wir können doch nicht von vornherein davon ausgehen, dass wir unbedingt Highlights finden müssen. Wir sollten uns viel lieber einfach auf die Geschichten einlassen und uns dann darüber freuen, dass wir eine ganz besondere Geschichte gefunden haben!

 

P.S. Morgen werde ich euch dann zeigen, welche Einzelbände dieses Jahr absolute Highlights für mich waren.

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