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Liebesgeschichte = Liebesgeschichte? Der Versuch ein Buch mit einem Film zu vergleichen

Einen wunderschönen guten Abend,

wahrscheinlich gibt es noch viel mehr Liebesfilme, als es Liebesromane gibt und ich gestehe, dass ich tatsächlich mit den Büchern besser umgehen kann. Filme werden mir tatsächlich oft und schnell zu rührselig, zu kitschig, einfach zu viel.

Wenn es aber eines gibt, dem ich immer schon verfallen war, dann sind es Liebesfilme für Teenager. Dieses „guilty pleasure“ habe ich als Jugendliche aufgenommen und einfach nie hinter mir gelassen.

Heute möchte ich mit euch über einen Film reden, der dieses Jahr auf Netflix erschienen ist – „The Kissing Booth“. Ich sage an dieser Stelle deutlich, dass dieser Blogpost nicht geeignet ist für all die von euch, die den Film/ das Buch noch nicht kennen und die sich nicht spoilern lassen wollen.

Dieser Post wird angefüllt sein mit Spoilern!

Ich gebe ja zu, dass ich irgendwie nie so wirklich up to date bin mit Neuerscheinungen. Glücklicherweise gibt es ja Instagram, Facebook und Co um auf all die tollen, neuen Filme und Bücher hingewiesen zu werden. So wurde ich dann auch im Frühsommer auf „The Kissing Booth“ aufmerksam.

Liebesfilme für Jugendliche sind ja schon immer mein „guilty pleasure“ gewesen und ich freute mich auf den Film, als ich immer mehr positive Stimmen dazu gehört habe. Auf Instagram habe ich dann auch gesehen, dass der Film tatsächlich auf einem Buch basiert und ich nahm mir vor, erst das Buch zu lesen, bevor ich den Film schaue.

Was soll ich sagen? Ich liebe beides, aber – ganz ehrlich – das Buch ist um Längen besser als der Film.

Warum? Ganz einfach – das Buch kommt ohne das kitschige Drama aus, das den Film über lange ‚Zeiten am Laufen hält. Versteht mich nicht falsch. Das Drama ist in dem Film unglaublich gut umgesetzt, aber das Buch geht mit verschiedenen Situationen einfach besser um. Was ich meine? Darum soll es hier gehen:

Als erstes muss ich sagen, dass ich im Verlauf der Geschichte immer wieder Angst hatte, dass das Problem irgendwann darin besteht, dass Lee und Elle eine „eigentlich sind wir beste Freunde, aber jetzt verlieben wir uns doch“- Show abziehen. Und die Geschichte ist deswegen so gut, weil dies nie passiert. Elle und Lee sind beste Freunde und bleiben beste Freunde.

Über Noah brauchen wir nicht reden – wie Elle so schön im Film sagt: „Noah Flynn is smoking hot“. Seine Figur unterscheidet sich in Buch und Film nur wenig, er ist einfach Noah, der beliebteste Junge der High School, der sein wahres Ich nur bei Elle offenbaren kann. Und klar, dass ist unglaublich kitschig, aber es ist genau der Charakter, den sich Mädchen im Teenageralter wünschen – ein Junge, der sich nur ihnen öffnet, der in der Öffentlichkeit stark ist und bei dem Mädchen auch schwach sein kann. Ein Charakter, wie wir ihn zu Hauf aus Liebesgeschichten für Teenager kennen.

Doch sein Gegenpart hier ist ein toughes Mädchen, dass sich klar und deutlich positionieren kann und ihm Paroli bieten kann, sollte er frech werden. Auch hier ist die Figur der Elle in Buch und Film sehr ähnlich, sie lässt sich von Noah nichts sagen, sie lässt sich nicht von ihm bestimmen, aber einen großen Unterschied gibt es dennoch: der körperlichen Anziehungskraft wird im Film großen Raum gegeben. Sex ist ein großes Thema zwischen Elle und Noah und auch wenn es nur in dem Zusammenschnitt ihrer gemeinsamen Zeit gezeigt wird, wird ganz klar deutlich gemacht, dass die beiden neben den klassischen Dates wie Kino und essen gehen, immer wieder auf der Suche nach Orten für ungestörten Sex sind.

Im Buch ist dies anders, Elle bereut zwar ihre Nacht mit Noah im Buch genauso wenig, aber danach gibt es keine weiteren sexuellen Annäherungen. Im Buch sind andere Begebenheiten wichtiger und die beiden verhalten sich auch weniger als Paar, bevor Lee alles herausfindet.

Und genau da sind wir dann auch bei dem Punkt, an dem ich sage, dass das Buch so viel besser ist. Denn das Drama, dass Lee im Film startet ist mir ein bisschen too much. Erst das ewige Schweigen, dann das absolute Ignorieren von Elles Gefühlen. Das stört mich ungemein. Ja, wenn ich das Buch nicht gelesen hätte, würde es mich wahrscheinlich nur halb so sehr stören, denn für den Verlauf des Filmes ist diese Stimmung wirklich gut, aber letztendlich ist es dann auch nur eine ganz normale Teenie-Geschichte, wie tausend andere auch. Das wird auch unterstützt durch die Tatsache, dass Lee dauerhaft im Schatten von Noah dargestellt wird, was im Buch überhaupt keine Rolle spielt. Er wird einfach als jüngere Version von Noah beschrieben, aber mit dem gleichen Aussehen und auch dem gleichen Beliebtheitsgrad. Aber warhscheinlich funktioniert ein Teeniefilm ohne Stereotypen nicht so gut.

Im Buch hält Lees Zorn nicht lange an, er sucht schnell das Gespräch mit Elle, und auch wenn er der Beziehung von Elle und Noah genauso zwiegespalten gegenüber steht, wie im Buch,  verhält er sich wie ein echter bester Freund. Noah verschwindet ja nach der Konfrontation mit Lee und Elle ist verletzt, zum Einen wegen des Streits mit Lee, zum Anderen wegen Noah.

Lee reagiert im Buch folgendermaßen:

„Look, I don´t agree with this, Shelly. He hurt you really badly, and I don´t think this is going to end well. It´s just not the right thing for you. But if it´s waht you really want … I´ll be there to pick up the pieces after, okay?“

Und genau dieser Satz war es, der tatsächlich den ganzen Zauber dieses Buches ausmacht, was aus der Geschichte eine wunderbare Mischung aus Freundschaft und Verliebt sein macht. Liebe geht nicht immer gut aus, aber Freunde stehen hinter einem, egal was passiert.

Das ist die Botschaft, die ich in dem Film gerne deutlicher gehabt hätte, und zwar ohne all das Drama das Lee im Film veranstaltet.  Denn Drama ist wirklich wenig vorhanden in dem Buch, und wenn dann wirklich eher im realistischen Rahmen. Es gibt keine gigantischen Szenen, in denen man vor dem ganzem Prom seine Liebe gesteht, dafür gemeine Witze unter Brüdern, einfach alltägliche Szenen, die man sich gut vorstellen kann, und die die ganze Geschichte beleben.

 

Was wollte ich mit all dem jetzt eigentlich sagen? So ganz genau weiß ich das auch nicht. Eigentlich wollte ich nur einmal meine Gedanken zu den beiden Medien mitteilen und eine Lanze für das Buch brechen, dass außer meinem Lieblingssatz natürlich noch eine ganze Menge anderer Unterschiede zum Film bietet. Und ich glaube, dass jeder der Freude an dem Film hatte, auch Freude an dem Film haben wird.

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