LitBlog Convention 2019 – Ein Tag voller Sonnenschein

Einen wunderschönen guten Morgen zusammen,

als wahrscheinlich letzte habe ich jetzt auch noch mal meine Gedanken und Eindrücke über die LitlBlog Convention 2019 in Köln aufgeschrieben und möchte sie gerne mit euch teilen. Ich habe dieses Jahr das erste Mal an dieser Convention teilgenommen und bin ja auch sonst noch eher unerfahren in Sachen Bookevents (Lesungen ausgenommen). Warum ich total positiv überrascht und einfach überwältigt war, möchte ich euch heute erzählen.

Die erste positive Überraschung erreichte mich direkt am Kölner Hauptbahnhof, wo ich Vanessa von Nessamiras_Wonderland und Lisa von princessofbookishkingdoms getroffen habe, um mit ihnen zusammen zur LitBlog Con zu fahren. Ich freue mich immer neue Menschen kennen zu lernen, und wenn es dann auch noch so wunderbare nette Menschen sind, freue ich mich erst Recht.

Zu der Convention kann ich nur sagen, dass sie einfach unglaublich gut organisiert war, man fühlte sich zu jeder Sekunde willkommen und gut aufgehoben. Alle Mitarbeiter der verschiedenen Verlage waren freundlich und zuvorkommend, haben jede Frage beantwortet und immer gerne weitergeholfen.

Die Workshops waren interessant und vielseitig, es war wirklich schwierig sich für fünf zu entscheiden. Und wir müssen kurz über die Räumlichkeiten sprechen, in denen die Workshops stattfanden. Bücher, so weit das Auge reichte. Ich konnte mich kaum satt sehen, an all den Bücherwänden – immer auf der Suche nach bekannten und geliebten Büchern.

Gestartet habe ich mit dem Workshop Diversität in der Phantastik – Eine Diskussion über kulturelle Aneignung, Genderrollen und Vielfältigkeit in den Genres Fantasy und Science Fiction

Zum Gespräch gebeten wurden hier der Autor Akram El-Bahay und das Autorenpaar Judith & Christian Vogt, die von der Bedeutung von Stereotypen in der Literatur gesprochen haben und dass ein Spielen mit Stereotypen und das Aufbrechen derer den Weg ebnen für Diversität in der Literatur. Der Vorteil von Stereotypen ist dabei, dass der Leser keine langwierigen Beschreibungen braucht, sondern direkt ein Bild vor Augen hat beim Lesen. Laut Judith Vogt geben Stereotypen somit der Geschichte einen Rahmen – gute Geschichten variieren Stereotypen und holen sie aus ihrem Klischee heraus.

Ich muss sagen, dass die Autoren wirklich interessante Einblicke in das Thema Diversität brachten und welche Rolle sie im Autorenalltag spielen. Wichtig war es den Autoren vor allem, dass man als Schriftsteller eine Verantwortung gegenüber dem Leser hat, was z.B. das Frauenbild betrifft, was transportiert wird.

In meinem zweiten besuchten Panel …und was haben Götter eigentlich mit IPhones zu tun?! Kira Licht über Herausforderungen beim Schreiben von Götter-Romantasy – hat Kira Licht von ihrem Alltag als hauptberufliche Autorin erzählt.  Es war wirklich spannend zu erfahren, wie sie ihren Arbeitsalltag aufbaut und wie sie ihre Geschichten entwickelt. Zudem ist sie eine wunderbar humorvolle und freundliche Person, der ich unglaublich gerne zugehört habe. Schon nach ihren ersten Sätzen war mir klar, warum mir ihr Roman „Goldene Schatten“ so gut gefallen hat.

Nach der Mittagspause (noch einmal vielen Dank für die absolut köstlichen Cupcakes) ging es für mich weiter mit einem Panel von April Dawsons, die von ihrem Werdegang sprach in Von der LYX-Leserin zur Autorin. Lesen, Bloggen und Schreiben mit April Dawson.

Ich bin ehrlich, bisher habe ich erst „Still Broken“ von April Dawson gelesen und war nicht wirklich begeistert von der Geschichte und doch interessierte es mich sehr, was sie zu erzählen hatte. Sie ist eine wirklich nette und lustige Person, die mit großer Leidenschaft vom Schreiben und ihren Inspirationen dazu spricht. Sie reden zu hören hat mir auf jeden Fall Lust darauf gemacht, doch noch weitere Bücher von ihr zu lesen.

Danach ging es für mich weiter zu Katja Bohnet und ihrem Panel zu Am Ende war´s immer der Gärtner. Krimiautorin Katja Bohnet im Gespräch über Storytelling. Ich kannte ihre Krimis/ Thriller vorher nicht, aber alleine das Auftreten der Frau hat in mir den Wunsch ausgelöst, direkt alle Bücher zu lesen. Sie sprach offen und ehrlich über Systeme zum Plotten und ihren eigenen Weg, sie suchte die Diskussion und ermutigte alle Autoren zu Mut und Authentizität. Eine wirklich interessante Diskussion über Strategien zum Plotten.

Das Beste kommt zum Schluss und so war ich als letztes im Keller und im Tonstudio von Lübbe Audio, wo wirklich interessante Informationen rund um den Hörbuchmarkt auf mich warteten und wo ich dann tatsächlich einige Sätze lesen durfte. Als großer Hörbuch-Fan war das einfach eine wunderbare Erfahrung.

Und natürlich musste ich die goldene Schallplatte von einer meiner Lieblingsgeschichten direkt (schlecht) fotografieren.

Alles in allem war es ein wunderbarer Tag bei Bastei Lübbe, Diogenes, Droemer Knaur, Dumont, One und Lyx. Ich bin immer noch vollkommen überwältigt von all den tollen Menschen, den wirklich interessanten Vorträgen, den unvergesslichen Erfahrungen und einfach dieser Buchwelt, in der ich mich so unglaublich wohl fühle.

Wir sehen uns nächstes Jahr!

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