Einen wunderschönen guten Abend,

Shani von Between two chapters hat sich eine wunderbare neue Aktion ausgedacht, die ab heute nun alle zwei Wochen, immer am Freitag auf euch wartet.

In „Meine Liebsten…“ werden wir euch unsere Lieblinge zu bestimmten Themen vorstellen und freuen uns natürlich auch immer darauf, eure Lieblinge zu erfahren.

Auf das wir viele neue Lieblinge entdecken und uns austauschen können! Los geht es:

… Serien auf Netflix

Als Shani gestern das erste Thema verraten hat, habe ich sofort zugesagt. Und dann habe ich erstmal inne gehalten. Es gibt gefühlte drei Millionen Serien auf Netflix und ich gestehe, ich gehöre zu den Menschen, die zwar ständig anfangen eine Serie zu schauen, aber selten die Geduld haben, diese auch zu beenden.

Aber natürlich habe ich auch eine Serie, bei der ich auf jede Staffel hinfiebere, die ich inhaliere, genieße und überall empfehle, wenn jemand danach fragt. Noch dazu kommt, dass es eine Serie ist, die ich mit meinem Mann zusammen schaue (was tatsächlich nicht so häufig vorkommt).

Jetzt aber – meine Lieblingsserie auf Netflix ist: ELEMENTARY

Ich kann selbst hier am PC sehen, das jetzt viele sich fragen: Elementary? Aber es gibt doch auch Sherlock auf Netflix.

Ja, das stimmt und ich ich liebe Sherlock, tatsächlich sogar vor allem die letzte Staffel, denn ich habe ein Faible für absolut abgedrehtes, aber tatsächlich ist Elementary die Serie über Sherlock Holmes, der ich absolut zugetan bin.

Quelle: www.articles.latimas.com

 

Wo fange ich an? Ich war von Anfang begeistert davon, dass die Figur Sherlock Holmes aus seinem natürlichen Umfeld London ins heute New York verlegt wurde. Es ist anders und doch irgendwie vollkommen gleich. Die Figur Sherlock Holmes ist mürrisch, sarkastisch, rational, gemein, stur und einfach genauso wie wir einen Sherlock Holmes haben wollen. Außerdem finde ich es gut, dass durch die Drogensucht Sherlock Holmes sein eigener größter Feind ist. Der dauerhafte Kampf gegen sich selbst, treibt ihn an gegen all das Böse zu kämpfen, das sich von außen gegen ihn, seine Vertrauten und die Stadt stellt, in der er lebt.

Und ich liebe Watson – Joan Watson, die wahrscheinlich eine der größten Kritikpunkte an der Serie für viele ist, die sich Holmes Partner nicht als Frau vorstellen können. Doch ich finde die Besetzung perfekt, das Spiel zwischen den beiden ist unglaublich. Watson ist stark, selbstbewusst und fast genauso stur wie Sherlock. Watson wird anfangs von Sherlocks Vater bezahlt, in in seinem Kampf gegen die Drogen zu unterstützen und der Weg der beiden, raus aus diesem Abhängigkeitsverhältnis in eine Partnerschaft und Freundschaft hat einen unglaublichen Unterhaltungswert.

Quelle: https://i.pinimg.com/originals/db/65/f1/db65f1a5d814e3bf253c51ad9021cbf7.jpg

 

Grundsätzlich bin ich absolut begeistert davon, wie Frauen in dieser Serie dargestellt werden. Eine derartige Gleichberechtigung der Geschlechter (sowohl auf der Seite der Guten, als auch auf der Seite der Bösen) sucht ihresgleichen, und auch das wird von der Figur Sherlock Holmes getragen, die keinen Sinn für Klischees oder Genderdiskussionen hat.

In all dieser Rationalität, war ich sehr angetan von dem Weg, den Sherlock Holmes in Bezug auf Freundschaften, Partnerschaften und tatsächlich sogar Liebe zurücklegt. Von dem absoluten Einzelgänger, der in der Regel ziemlich abgestoßen ist von Beziehungen (welcher Art auch immer), zu einem Menschen, der andere Menschen in seinem Leben als seine Familie bezeichnet ist es ein langer Weg, der unglaublich viel Freude macht, ihn in der Serie zu verfolgen.

Quelle:https://i.pinimg.com/originals/ed/1c/48/ed1c484370576205e56f152cbd9141d6.jpg

 

Und ja, ich gebe es zu – ein weiterer Grund, warum ich „Elementary“ so sehr feiere: Ich bin vollkommen verknall in Rhys Ifans, der Sherlocks Bruder Mycroft spielt. Seit „Notting Hill“ und vor allem seit „Radio Rock Revolution“ freue ich mich auf jeden Fitzel Film, den ich mit ihm sehen kann.

Und Mycroft an sich ist eine Figur, die der ganzen Serie einen Antagonisten gibt, den man einfach mögen muss, so fies und hinterhältig er auch sein kann. Immer wieder ändert man seine Meinung über ihn, aber wirklich „hassen“ kann man ihn nicht.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass „Elementary“ meine liebste Serie auf Netflix ist, weil sie so eine perfekte Kombination ist aus den Elementen, die wir immer schon in den Sherlock-Geschichten geliebt haben und all den Elementen, die schon immer in den Geschichten vorhanden waren, aber nie die Bedeutung gewonnen haben, in anderen Verfilmungen und Adaptionen – dazu gehört für mich das Verhältnis von Sherlock zu seinen Eltern, die Drogensucht, der Weg vom Einzelgänger zum Einzelgänger mit Familie.

Sherlock Holmes ist eine literarische Figur, die so unglaublich viel zu bieten hat und ich liebe es, dass es ständig neue Sichtweisen auf seine Geschichten gibt.

 

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