Quotes, Questions & Quatschen

Einen wunderschönen guten Abend und herzlich Willkommen bei

Questions, Quotes & Quatschen

An dieser Stelle möchte ich mit euch immer Dienstags über alles Mögliche rund um Bücher sprechen, dazu gehören zum Beispiel interessante Zitate rund um Bücher und das Lesen, auf die ich bei Pinterest aufmerksam geworden bin. Dazu würde ich gerne mit euch über Fragen sprechen, die mir im Kopf rumgeistern oder einfach mal nur Quatschen.

Die Sucht sich ständig bei Pinterest in allen möglichen Themen zu vertiefen und zu stöbern kennen wahrscheinlich sehr viele von uns. Gestartet hat es bei mir als meine Töchter noch Babys waren und man ewig mit Baby auf dem Bauch auf dem Sofa saß – soviel Zeit hat man sonst nie wieder.

Mittlerweile nutze ich Pinterest für fast alles – nähen, Schulkram, Basteleien mit den Kindern, Tattooinspirationen, Bloggen, Bullet Journal und eben alles rund um Bücher. Dabei bin ich auf unzählige Zitate rund um die Themen Bücher lesen, Bücher schreiben und Bücher allgemein gestoßen. Hier habe ich mir jetzt einen Platz geschaffen um darüber zu sprechen.

 

Na? Was meint ihr? Hat James Patterson Recht?

Ich glaube, dass es doch ein bisschen komplexer ist, als die Gleichung die hier aufgestellt wird:

richtiges Buch – liest gerne

falsches Buch – hasst lesen

Machen wir uns doch nichts vor. Lesen ist durchaus eine sehr anstrengende Tätigkeit. Klar, wenn mir die Geschichte richtig gut gefällt, dann fällt es mir auch leichter sie zu lesen. Je weniger mich die Geschichte fesselt, desto zäher der Leseprozess.

Gerade bei Kindern finde ich es deswegen unglaublich schwierig, ihnen Bücher an die Hand zu geben, die dafür sorgen, dass sie einen unbeschwerten Leseprozess erleben können, um so überhaupt erst einmal Lust am Lesen zu entwickeln.

Also ja – es gibt sie, die falschen Bücher. Das wirkliche Problem ist einfach nur, dass für jedes Kind ein anderes Buch das falsche Buch ist. Deswegen finde ich es so unglaublich wichtig, dass gerade Kinder einen Zugang zu einem wirklich breit gefächertem Spektrum an Büchern bekommt, um in Ruhe auszutesten, was für es selber ein richtiges und was ein falsches Buch ist.

Und selbst wenn ich es nicht schaffe, einen flüssigen Leseprozess zu entwickeln – es gibt Hörbücher und meiner Ansicht nach, ist es fast egal, wie man die Geschichten konsumiert (Buch, Hörbuch, Hörspiel, Comic,…), denn die Geschichten sind es nun einmal, auf die es ankommt.

Als Deutschlehrerin versuche ich immer meine Schüler von Büchern, Geschichten und dem Lesen zu überzeugen. Ja, ich weiß auch, dass das oft nicht sehr erfolgsversprechend ist, aber ich gebe nicht auf. Ich habe ein riesiges Bücherregal im Klassenzimmer stehen, aus dem die Schüler sich Bücher aussuchen dürfen und da sich auch die alten Bücher meines Bruders dorthin verirrt haben, sind die Geschlechterthematiken gut durchmischt.

Wichtig finde ich, dass die Jugendlichen die Möglichkeit haben auszuwählen und meine Aufgabe sehe ich dann darin, sie weiter zum Lesen zu motivieren, auch wenn sie mal nach einer Geschichte gegriffen haben, die sie absolut nicht begeistern konnte.

Und obwohl ich eine wirklich große Begeisterung für Bücher habe, so habe ich auch Bücher, bei denen ich oft sage, dass ich sie „hasse“. Eines davon ist ein Buch, dass ich in der sechsten Klasse lesen musste. Ich glaube, ich müsste es dringend noch einmal lesen, um zu schauen, ob es einfach nur nicht zu meinem 11jährigen Ich gepasst hat, oder ob es grundsätzlich nicht zu mir gepasst hat. Irgendwann werde ich das bestimmt auch tun, aber mein guter Wille ist noch nicht groß genug.

Wie seht ihr das? Steht und fällt die Liebe zum Lesen mit den Geschichten? Und glaubt ihr, dass man wirklich einen Hass zum Lesen entwickeln kann, wenn man immer die falschen Geschichten vorgesetzt bekommt?

 

 

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