Rezension: Erin J.Steen – Lost in Ridge Valley. (Un)geplant verliebt

Einen wunderschönen heißen Tag,

obwohl das Wetter erst seit ein paar Tagen die Temperaturen der Hölle nachzuahmen versucht, scheint mein Hirn schon eine ganze Weile zu schmilzen. Denn die Rezension, die ich heute im Gepäck habe sollte eigentlich schon viel früher hier veröffentlicht worden sein. Ich war tatsächlich im festen Glauben, dass ich hier auf dem Blog schon über „Lost in Ridge Valley“ gesprochen habe, ich hatte sogar eine ganze Menge Sätze im Kopf formuliert. Als ich dann aber gerade noch einmal durch die Rezension lesen wollte, habe ich gesehen, dass ich sie tatsächlich noch gar nicht hier geschrieben habe.

Also beginne ich meine Rezension heute mal auf eine andere Art und Weise beginnen – Liebe Erin J. Steen, es tut mir aufrichtig Leid, dass ich mein Versprochen nicht gehalten habe. Das war nicht meine Absicht und ich habe auch keine schlaue Ausrede. Ich habe dein Buch schon vor einer ganzen Weile ausgelesen gehabt (wie vereinbart) und dann habe ich schlicht und ergreifend vergessen, darüber zu sprechen. Es tut mir wirklich Leid. Hiermit wird jetzt alles nachgeholt. Also:

Tara hatte einen ganz genauen Plan für ihr Leben und der war noch nicht einmal schwierig – mit 30 verheiratet sein und dann mal schauen, was das Eheleben mit dem perfekten Ehemann so bringt.  Als dann allerdings der Mann so gar nicht in diesem Plan mitspielt und dann auch noch der Job auf dem Spiel steht, ändert sich für Tara alles und sie muss ihren Plan dringend überarbeiten.

Um wenigstens ihren Job zu retten, nimmt sie den einzigen Ausweg, den es gibt und lässt sich von England nach Australien versetzen. Dort angekommen steht ihr der nächste Schock bevor, den Ridge Valley ist alles andere als die erhoffte lebendige Großstadt am Strand – und als dann mit Rob und Jack gleich zwei Männer in ihre Leben treten, gerät wirklich alles „down under“.

Ich gebe zu, ich habe einige Zeit um in die Geschichte hinein zu finden. Das lag jedoch keinesfalls am Inhalt der Geschichte, sondern am Sprachstil, an den ich mich erst ein wenig gewöhnen musste. Ich kann noch nicht einmal genau sagen, warum mich der Sprachstil ein wenig gehemmt hat, aber die Handlung war durchgehend so interessant und spannend, dass ich immer weiter gelesen habe.

Tara ist eine Frau, wie wir sie wahrscheinlich alle im weiteren Bekanntenkreis haben – klare Pläne, klare Ansichten, aber oft auch ein wenig naiv. Alleine hat sich mich im Verlauf der Geschichte auch immer wieder mal genervt oder zu einem Augenrollen verleitet, aber in Interaktion mit anderen Figuren lebte sie auf.

Die Dialoge sind lebendig und authentisch, voller Emotionen und Stimmungen. Es macht  einfach Spaß die Bewohner von Ridge Valley kennen zu lernen. Mein Herz gehört aber vor allem Jack – ich liebe seine grummelige Art, sein Wesen und seine Interaktion mit Tara.

Besonders gut gelungen ist die Darstellung der verschiedenen Handlungsorte – ich habe keine Ahnung von Australien, aber bei den Schilderungen formten sich direkt Bilder in meinem Kopf, die die ganze Geschichte zum Leben erweckt haben.

„Lost in Ridge Valley“ von Erin J. Steen ist eine Liebesgeschichte, die einem das Herz erwärmt, die einem Mut gibt und die einen bereichert mit liebevollen Charakteren und wunderbar beschriebenen Orten.

Da die Schwierigkeiten mit dem Sprachstil rein subjektiv sind, kann ich euch die Geschichte wirklich ans Herz legen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü