Rezension: Sophie L. Gellar – Her Fear and His Darkness

Einen wunderschönen guten Morgen,

für mich geht es heute zu meiner Mutter zum Geburtstag feiern, aber bevor ich fahre, habe ich noch eine neue Rezension für euch. Am 31.05.2019 erschien das Debüt von Sophie L. Gellar: „Her Fear and His Darkness“ und ich durfte es vorab lesen. Das Interview mit der Autorin ist ja bereits letzte Woche erschienen. Heute folgt nun auch noch meine Meinung zu dem Buch.

Elizabeth ist neu am College und kommt nicht nur mit großer Unsicherheit dort an, sondern auch mit jeder Menge negativer Erfahrungen im Gepäck. Das College soll ihr Neuanfang sein, ihr Weg in eine bessere Zukunft.

Doch sobald sie Parker Baldwin in die Arme läuft steht ihr ganzer Plan auf dem Spiel. Den Parker ist keiner von den Guten, aber Elizabeth kann sich ihm nicht entziehen. Immer wieder treffen die beiden aufeinander und immer wieder zeigen sich Verbindungen zwischen ihnen, die so zart wie ein Seidenfaden sind – sie können jederzeit reißen, oder dafür sorgen, dass sie ein festes Tuch weben können. Aber es kommt immer wieder anders als gedacht.

„Her Fear and his darkness“ ist der Debütroman von Sophie L. Gellar und sie hat sich mit dieser Geschichte ins Dark Romance – Genre gewagt. Die Geschichte ist dunkel, brutal und aggressiv und man kann nie wirklich voraussehen, was als nächstes passiert.

Elizabeth und Parker sind zwei Protagonisten, die beide die dunkle Seite des Leben viel zu gut kennen und immer in der Versuchung sind, sich auch in ihr zu verlieren, dennoch aber immer wieder für ein besseres Leben kämpfen. Man kann die Handlungsweisen beider Figuren nachvollziehen, aber sympathisch ist mir leider keiner von beiden geworden. Ich bin mir aber auch ehrlich gesagt nicht sicher, ob das im Dark Romance Genre immer unbedingt sein muss.

Die Funken, die zwischen Beth und Parker hin und her springen und wie sie sich immer wieder annähern und dann doch wieder voneinander weg stoßen ist gut nach zu vollziehen und sorgen auch dafür, dass man immer weiter lesen will. Man will einfach wissen, was dieses Mal passiert, wenn sich die Wege der beiden kreuzen.

Der Sprachstil der Geschichte ist einfach und gut zu verstehen, man kann der Handlung mühelos folgen. Auch die unterschiedlichen Settings sind gut gewählt und man kann sie sich gut vorstellen.

„Her Fear and his Darkness“ ist definitiv ein gelungenes Debüt. Dennoch wünsche ich mir für Band 2 mehr – mehr Dunkelheit, mehr Zeit für die Figuren, mehr Überraschungen. Leider muss ich sagen, dass mir einige Dinge gefehlt haben – Parkers Markenzeichen sind eigentlich die Käfigkämpfe, aber sie kommen in der Geschichte nur am Rande vor. Diese Szenerie weiter auszuführen hätte die Geschichte noch um einiges düsterer gemacht und den Charakter Parkers noch besser herausgearbeitet.

Aber ich gehe fest davon aus, dass Sophie L. Gellar sich mit jedem ihrer Werke steigern wird, denn sie hat mit dieser Geschichte einen wirklich guten Grundstein gelegt.

Und Fans, die sich immer schon gewünscht haben, dass After Passion noch ein wenig düsterer wäre, kommen hier voll auf ihre Kosten.

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