Ein Debüt ist immer erst der Anfang – Interview mit Sophie L. Gellar

Einen wunderschönen guten Abend,

am Freitag (31.05.2019) erscheint „Her Fear and his Darkness“, das Debüt von Sophie L. Gellar im Selbstverlag. Ich durfte die Geschichte vorab lesen und bevor ich euch am Freitag meine Rezension zeige, könnt ihr heute erst einmal die Autorin besser kennen lernen.

Ich habe Sophie L Gellar einige Fragen gestellt, die sie mir sofort beantwortet hat. Gerade bei Selfpublishern liebe ich es nämlich den Menschen hinter der Geschichte kennen zu lernen und ich hoffe, dass ihr danach auch Lust bekommt, in ihre Geschichte hinein zu schnuppern.

Liebe Sophie. Danke, dass du dir die Zeit nimmst, mir einige Fragen zu beantworten. Bevor wir über dein Debütroman sprechen, würde ich gerne wissen, ob du dich noch daran erinnern kannst, worum es in der ersten Geschichte ging, die du je geschrieben hast und wie alt du da warst?

Puh, das ist eine schwere Frage. Ich glaube, ich war ungefähr zehn oder elf Jahre alt. Um was es in der Geschichte ging, weiß ich nicht mehr genau, aber es war Fantasy und ging um ein Mädchen, das mit ihren Eltern zu ihrer Großmutter fährt und dann auf etwas Geheimnisvolles stößt. Mehr weiß ich nicht mehr 😀

Hast du dich in deinen Schreibjahren schon an unterschiedlichen Genres versucht?

Was damals mit zehn Jahren noch Fantasy war, wurde immer mehr Romance. Mehr mal düster, mal weniger düster, mal mehr erotischer, mal weniger erotisch. In meinen Geschichten geht es immer um Liebe, wahrscheinlich weil ich das selbst am liebsten lese.
Auf meiner externen Festplatte liegen aber tatsächlich noch eine angefangene Dystopie und ein Zombieprojekt, ob ich diese aber jemals beenden werde, weiß ich nicht.

Und welchem Genre gehört dein Herz?

Ganz klar New Adult und Dark Romance. Ich liebe es, sie zu lesen und zu schreiben.

Was bedeutet es für dich, wenn Menschen deine Geschichten lesen und sich in ihnen wieder finden können?

Bis vor einem Jahr hätte ich niemals gedacht, dass heute andere Menschen meine Geschichte lesen. Natürlich war es schon immer ein Traum von mir, aber dass es nun wirklich so ist, ist überwältigend und immer noch ziemlich unwirklich. Wenn sich LeserInnen darin wiederfinden, dann hoffe ich, dass sie sich mein Nachwort zu Herzen nehmen.

Jetzt aber zu deinem Debüt. Woher hast du die Inspiration für deine Geschichte bekommen?

Der Prolog war auf einmal in meinem Kopf und spielte sich vor meinem inneren Auge ab wie ein Film. Das war der Beginn von „Her fear & his darkness“.

„Her Fear and his darkness“ gehört zum Genre Dark Romance. Hast du dieses Genre absichtlich gewählt? Die Thematik hätte ja auch in andere Genres gespasst.

Als ich angefangen habe zu schreiben, wusste ich nicht, wohin die Geschichte führt. Die Charaktere haben die Handlung bestimmt und es wurde immer düsterer, immer verzweifelter, immer dunkler. Ich nenne das Genre auch gerne Dark New Adult, weil das auch passt 😀

Hand aufs Herz – mit welcher deiner Figuren kannst du dich am meisten identifizieren?

Definitiv mit Elizabeth. In ihr steckt so viel von mir. Die Angst bestimmt ihr Leben wie sie einst meines bestimmte. Ich weiß, wie es ist, wenn die Angst sich in deinem Kopf festsetzt, dein Leben bestimmt, einschränkt und dir jede Freude nimmt. Der Kampf zurück in ein freies, schönes Leben ist schwer und es gibt immer wieder Rückschläge, so wie Elizabeth sie erleben muss.

Und jetzt darfst du dir noch etwas wünschen – was wünscht du dir, dass deine Leser aus deiner Geschichte mitnehmen?

Ich wünsche mir, dass sie sich nicht dafür schämen, wer sie sind und was sie ausmacht. Ich wünsche mir, dass jeder von ihnen weiß, wie schön er/sie ist und dass sie sich von nichts und niemanden unterkriegen lassen.

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast.

Ich danke dir, liebe Stephi, für die interessanten Fragen 🙂

 

 

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