Rezension: Adam Silvera – Was mir von dir bleibt

Einen wunderschönen guten Abend,

ja, ich weiß, die Rezensionen kommen jetzt alle geballt, aber ich muss endlich mal meinen Stapel abarbeiten. Denn irgendwie schaffe ich es zwar die Bücher zu lesen, aber die Rezensionen kommen immer zu kurz. Also habe ich mich jetzt mal hingesetzt und werde sie alle runtertippen für euch, so dass ich meine Versprechen auch endlich einlösen kann.

„Was mir von dir bleibt“ habe ich als Rezensionsexemplar von der Netzwerk Agentur Bookmark bekommen und dafür bedanke ich mich recht herzlich.

Theo und Griffin waren beste Freunde, dann sind sie ein Paar und dann sind sie irgendwie nichts, als das College eine große Distanz zwischen sie und neue Menschen in ihr Leben bringt. Aber Griffin war sich immer sicher, dass sie diese Phase hinter sich bringen müssen und dass Theo eines Tages zu ihm zurück kommt. Aber dann stirbt Theo bei einem Unfall und hat einfach keine Chance mehr zu Griffin zurück zu kehren.

Griffin versinkt in Trauer und in Zwängen, in einem Leben, dass er nicht mehr versteht und aus dem er keinen Ausweg findet. Oder vielleicht doch?

Es gibt wirklich wenige Geschichten, bei der man schon auf den ersten Seiten die Figuren so sehr ins Herz schließt, dass man direkt jede einzelne Emotion, die im Buch genannt wird, nachvollziehen kann.

Theo und Griffin sind für mich solche Figuren. Sie sind authentisch, liebenswert, ein bisschen verrückt und vor allem – nicht perfekt und gerade das macht sie dann zu perfekten Protagonisten in einem Young Adult- Roman.

Die Geschichte wird in zwei Storylines erzählt – die Gegenwart, in der Griffin versuchen muss mit Theos Tod zurecht zu kommen und die Vergangenheit, in der die Freundschaft und die Beziehung von Griffin und Theo Revue passiert wird. Diese parallelen Handlungsstränge sind zu keinem Zeitpunkt verwirrend, sondern verschaffen der Geschichte eine Lebendigkeit, die dafür sorgt, dass man noch besser mit den Protagonisten mitfühlen kann.

Unterstützt wird das Ganze von dem wirklich bezaubernden Sprachstil von Adam Silvera, der ganz wunderbar geeignet ist, um dem Leser eine Gänsehaut zu verpassen, ihn zum Lachen zu bringen oder zu Tränen zu rühren.

„Was mir von dir bleibt“ war meine erste Geschichte von Adam Silvera, aber es wird definitiv nicht die letzte sein. Ich habe mich verliebt in seine Art und Weise Geschichten zu erzählen und kann gar nicht genug davon bekommen.

 

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