Lasst uns übers Lesen reden: Mein erstes Halbjahr 2018

Einen wunderschönen guten Tag!

Die liebe bookaholic. hat einen wirklich interessanten Booktag geschaffen, von ihrem ersten Lesehalbjahr erzählt und dazu aufgerufen sich auch Gedanken über die letzten Lesemonate zu machen.

Schon als ich ihren Blogpost gelesen habe, wollte ich mich gerne an dieser Aktion beteiligen, sie scheint perfekt für die Neueröffnung des Blogs.

Sechs Lesemonate liegen hinter mir und hier haben sich einige Geschichten angesammelt – tolle Geschichten, nicht so tolle Geschichten und wirklich richtig tolle Geschichten. Entscheidungsfreudig bin ich nicht wirklich, so ist dieser Booktag absolut perfekt für mich, denn ich muss mich nicht für einige wenige Lieblinge entscheiden, sondern kann euch zu verschiedenen Kategorien meine Lieblinge ans Herz legen.

Lasst uns starten:

And I just can´t get enough – Pageturner

Schon in der ersten Kategorie musste ich einige Zeit nachdenken. Es gab tatsächlich mehr als ein Buch im letzten halben Jahr, das in diese Kategorie passen würde, aber ein Thriller, den ich kaum aus der Hand legen konnte, bis ich endlich an der Auflösung angelangt war, war „Seelenkinder“ von Sarah Hilary. Ich kannte das Buch nicht und habe es beim Stöbern im Bloggerportal entdeckt, kaum hatte ich es angefangen, hatte ich es auch schon fast ausgelesen (und das ging meiner Mutter ebenso).

 

We are never ever getting back together – Enttäuschung

Die Auswahl in dieser Kategorie war glücklicherweise nicht allzu groß, aber enttäuscht hat mich „Snowheart“ von Olivia Mikula (Andreas Dutter). Fantasy ist tatsächlich nicht unbedingt mein Steckenpferd, aber ich bin immer auf der Suche nach guten fantastischen Geschichten, die mich in andere Welten ziehen, oder meine reale Welt mit fantastischen Elementen bereichern. „Snowheart“ konnte dies leider nicht erreichen, auch wenn es im Laufe der Geschichte etwas besser wurde.

 

Surprise! Surprise! – Überraschung

Ich konnte wirklich lange absolut nichts mit dem Genre New Adult anfangen, doch langsam habe ich immer mehr Autoren und Geschichten gefunden, die mich doch begeistern können. Die Stimmung, die dieses Genre bei vielen anderen hervorruft – tiefe Gefühle, Liebe, Traurigkeit, Tränen beim Lesen – ereilte mich dann bei der Lektüre von „Wie die Stille unter Wasser“ von Brittainy C. Cherry. Ich saß da und weinte, die Tränen liefen ohne Ende und als das Buch zu Ende war, war ich einfach glücklich, dass ich diese Geschichte nun kenne. Seitdem bin ich New Adult sehr viel aufgeschlossener geworden, auch wenn lange nicht jedes Buch diese Reaktionen bei mir hervorruft.

 

Love is in the air – liebstes Buchpaar

Ich gestehe – ich bin ein großer Fan von Liebesgeschichten, egal in welchem Genre. Das Liebespaar, das mich in den letzten sechs Monaten am meisten begeistert hat waren Hildy und Paul aus „36 Fragen für Dich“ von Vicki Grant. Ich habe einfach jeden einzelnen Moment mit den beiden genossen. Ich würde auch noch viel mehr schwärmen, aber ich will ja nicht alles vorwegnehmen 😉

You´re my heart, your´re my soul – liebster Buchcharakter

Wenn man eine Geschichte mag, dann mag man ja auch irgendwie die Figuren, die diese Geschichten bevölkern – wie entscheidet man sich da für einen Liebling? Auch hier sind mir eine ganze Menge Charaktere eingefallen, Haupt – sowie auch Nebencharaktere, aber am Ende bin ich doch immer wieder bei einer Figur gelandet: Dawn Decent aus „Teenie Voodoo Queen“ von Nina MacKay. Ein Charakter, in dem ich mich in sehr vielen Dingen wiederfinden kann (so wie viele andere Leser auch), aber die doch komplett anders ist als alle von uns. Dawn kennen zu lernen und ihren Weg mit zu gehen war ein wahres Erlebnis, auf das ich mich immer wieder einlassen würde.

Cry me a river – emotionalstes Buch

Emotionen sind immer ein schwieriges Thema. Das mich „Wie die Stille unter Wasser“ (Brittainy C. Cherry) zu Tränen gerührt hat, habe ich ja bereits erzählt. Emotional noch tiefer getroffen hat mich allerdings „Zusammen sind wir Helden“ von Jeff Zentner. Die Geschichte der drei Freunde Dill, Travis und Lydia ist mir tief ins Mark gegangen und dort geblieben. Sie hallt nach und ganz oft drängelt sie sich wieder in mein Gedächtnis.

A whole new world – Entdeckung

Und dann gab es da doch auf einmal ein Fantasy-Buch, dass mich gepackt hat. Die Geschichte hat mich einfach eingefangen und nicht mehr losgelassen. „Children of blood and bone“ hat eine Welt geschaffen, in der ich wieder vollkommen versinken kann, obwohl sie unglaublich erschütternd und teilweise grausam ist. Direkt ab den ersten Seiten bauten sich gewaltige Bilder in meinem Kopf auf, die nach und eine Welt zusammenbauten, in der ich mich komplett verlieren kann.

I got love in my tummy – „Schmetterlingsbuch“

Laut bookaholic. zeichnet sich ein Schmetterlingsbuch dadurch aus, dass sich die Geschichte zart wie ein Flug der Schmetterlinge in einem breit macht und einem ein unglaublich glückliches, zufriedenes Gefühl beschafft. Dies trifft meiner Ansicht nach auf jeden Fall auf „The Ivy Years. Bevor wir fallen“ zu, denn diese kleine, zauberhafte Geschichte hat sich in rasantem Tempo in mein Herz geschlichen und hat sich dort eingenistet. (Nach diesem Beitrag werde ich direkt an Teil 2 weiterlesen.)

Can´t get you out of my head – Cliffhanger

Im März habe ich den Auftakt zu der neuen Trilogie von Bettina Belitz gelesen: „Mein Date mit den Sternen“. Ich war so froh, dass sich auch immer mehr fantastische Geschichten finden lassen, die auch für wirklich junge Jugendliche gedacht sind. Die Idee der Geschichte ist sehr unterschiedlich zu anderen Fantasyromanen und ich war direkt gefesselt – und warte seitdem auf den Spätsommer, bis ich endlich weiterlesen kann, wie die Geschichte von Joss und Maks weitergehen wird.

Say it out loud – schönste Botschaft

Ich bin ein großer Freund von Jugendbüchern und das beste an Jugendbüchern ist die Tatsache, dass sie ziemlich häufig wirklich schöne Botschaften beinhalten. Für diesen Rückblick habe ich allerdings (nach viel Gegrübel) „One of us is lying“ von Karen MacManus ausgewählt, denn hinter einer wirklich erschütternden Handlung stecken sogar mehrere schöne Botschaften zu den Themen Freundschaft, Liebe, Selbstvertrauen, Lügen. Ich denke jeder kann sich darin wiederfinden und Inhalte wiederfinden, die zum Nachdenken anregen.

Make it last forever, friendship never ends – schönste Freundschaft

Gut geschriebene Freundschaften finde ich in Büchern sogar noch besser als gut geschriebene Liebesgeschichten, schon alleine weil jeder von uns weiß, dass Freundschaften vielleicht noch einen Hauch wichtiger sind. Ich habe eben noch mal die Liste durchgeschaut, auf der all die Bücher stehen, die ich in den letzten sechs Monaten gelesen habe, aber zum Thema Freundschaft bin ich immer wieder bei einem Klassiker hängen geblieben und deswegen entscheide ich mich jetzt auch dafür: Sherlock Holmes und John Watson! Eine Freundschaft geprägt von Wissenschaft, sozialer Abgeschiedenheit, Skurrilität und allerhand Schwierigkeiten, aber eine Freundschaft, die für beide Freunde das Leben bedeutet und dieses immer wieder beeinflusst und verändert.

I am Legend – MEIN Buch

Die Kategorie war einfach. „Zusammen sind wir Helden“ von Jeff Zentner. Seit 17 Jahren steht „Die Mitte der Welt“ von Andreas Steinhöfel alleine auf dem Thron meiner All-Time-Favorites. Jetzt sind es zwei Bücher – zwei Jugendbücher, die bestimmt nicht jedermanns Geschmack treffen, die an manchen Stellen ziemlich „seltsam“ sind, aber die meinen Kopf und mein Herz erobert haben. Egal ob im Alter von 15 oder 31 Jahren.

 

Danke an bookaholic. für die tolle Idee des Halbjahres-Throwbacks. Es hat unglaublich viel Freude gemacht, sich an all die Bücher zu erinnern, die man bereits gelesen hat.

Solltet ihr einige Bücher noch nicht kennen, habe ich euch in den einzelnen Kategorien meine Rezensionen verlinkt.

Was sind eure Lieblinge aus den letzten sechs Monaten? Schreibt mir eure Lieblinge zu den Kategorien in die Kommentare – ich bin gespannt, welche Geschichten sich in euer Herz gebrannt haben.

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