Einen wunderschönen guten Morgen,
Wer früh ins Bett geht, hat auch früh morgens schon wieder Zeit für Bücher. Deswegen legen wir direkt mal los:
Seit einiger Zeit gehöre ich zu den Drachen-Bloggern, also den Bloggern des Drachenmond Verlag.
Vom Verlag habe ich ein Rezensionsexemplar von „Snowheart“, geschrieben von Olivia Mikula (dem Pseudonym von Andreas Dutter) erhalten – und von dem Buch möchte ich euch heute erzählen.

**** Worum geht’s? ****
Caspara ist 22 Jahre alt, lebt gemeinsam mit ihrer Großmutter Grace in Dublin und versucht gerade ihren Universitätsabschluss zu erreichen. Doch Caspara ist besonders – sie ist die Wiedergeburt der Schneefrau, Frauen, die mit uralter Magie gezeichnet sind und Schnee und Eis beschwören können. Sie weiß von dieser Magie, aber auch, dass die Nutzung ihrer Kräfte ihren menschlichen Körper unweigerlich umbringt.
Zur Zeit der Geschichte tritt es immer wieder auf, dass Casparas Kräfte versuchen sich einen Weg nach draußen zu suchen und Caspara merkt, dass eine Bedrohung auf sie lauert, der sie nicht gewachsen zu sein scheint. Gemeinsam mit Wyatt, dem amerikanischen Austauschstudenten versucht Caspara herauszufinden, welche Widersacher sich ihnen in den Weg stellen wollen und wie sie siegreich aus dem ganzen Schlamassel rauskommen können.
**** Rezension ****
Ich fand den Klappentext des Buches unglaublich vielversprechend und bewarb mich auf ein Rezensionsexemplar (und wurde ausgelost).
Als das Buch ankam war ich wirklich begeistert, dass Cover ist wirklich schön und auch die Innengestaltung ist sehr besonders (typisch Drachenmond eben) – also machte ich mich ans Lesen.
Nach ungefähr 65 Seiten schrieb ich meiner Schwägerin: „Ich fürchte ich mag das Buch nicht.“
Warum? Ganz ehrlich? Der Schreibstil ist so gar nicht meins. Die Art und Weise des Satzbaus, die am Anfang gezwungen wirkende dortige Art von Caspara, die ständigen Anspielungen auf Bücher, Serien und bekannte Schauspieler – all das fühlte sich für mich unfassbar übertrieben und gewollt an.
Dazu kam, dass ich am Anfang wirklich überfordert war, mit den magischen Elementen. Ich verstand nicht, woher die Schneemagie kam, welche Rolle Wyatt spielen sollte, wie die Gegenspieler der Schneefrau begründet sind. Für mich waren es schlichtweg zu wenig Hintergrundinformationen.
Meine Schwägerin sagte mir. „Man muss ja nicht jedes Buch mögen, solange man es vernünftig begründen kann.“ Also las ich weiter.
UND DANN:
Ich las und las, die Geschichte nahm Fahrt auf und ich wollte mit jeder Seite mehr wissen, wie es ausgeht, ob Caspara und Wyatt das Böse besiegen können, ob sie eine Zukunft haben. Ich war wirklich gefesselt.
Mit dem Fortschreiten der Handlung machte es auf einmal Sinn, dass am Anfang so wenig Informationen preisgegeben wurden – es sorgte dafür, dass sich immer wieder ein neuer Spannungsbogen aufbaute, bis sich das ganze in einem großen Finale entlud.
Das Ende an sich war nicht meins, aber da will ich nicht drauf eingehen, dass soll jeder Leser selber erleben können.
**** Fazit ****
Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, aber die Geschichte ist spannend und von der Thematik her mal etwas anderes.
„Snowheart“ ist ein Buch, das man selbst erleben muss.
Auch wenn ich so meine Schwierigkeiten mit dem Buch hatte, bekommt es einen liebevollen Platz in meinem Regal und ich werde auf jeden Fall auch noch den ein oder anderen Blick in die anderen Werke des Autors werfen.

Olivia Mikula – Snowheart

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